Sind Sie von Gewalt betroffen? Oder gab es Gewalterfahrungen in der Vergangenheit, die Sie nicht loslassen?


Häusliche Gewalt kann viele Gesichter haben, zum Beispiel:

  • Sie werden zu Hause beleidigt, beschimpft oder bedroht.
  • Sie dürfen viele Dinge nicht machen, z.B. sich mit Freunden oder Familie treffen.
  • Sie müssen nachweisen, wofür Sie Geld ausgeben oder Sie verfügen über kein eigenes Geld.
  • Sie fühlen sich verfolgt.
  • Sie werden geschlagen.

Das alles sind Eigenschaften von häuslicher Gewalt. Manchmal trifft eine dieser Situationen zu, manchmal auch mehrere oder alle. Häusliche Gewalt ist eine Straftat. Niemand muss diese Gewalt hinnehmen. Sie können Hilfe und Unterstützung von uns bekommen.
Wir informieren, unterstützen und beraten Sie, damit Sie sich vor weiteren Übergriffen schützen und zukünftig ein gewaltfreies Leben führen können.    

Die Interventionsstellen bieten Ihnen Hilfe in einer dringenden Krisensituation an. Wir schauen gemeinsam, wie es nach einem konkreten Gewaltvorfall weitergehen kann. Dabei spielen Schutz- und Sicherheit, rechtliche Möglichkeiten und mitbetroffene Kinder eine wesentliche Rolle.

Die Beratungsstelle BeLa kann Ihnen in helfen, eine aktuelle Gewalterfahrung zu bewältigen oder aber auch eine schon lang zurückliegende. Unser Schwerpunkt liegt auf einer (langfristigen) Beratung und Begleitung Ihrer persönlichen Situation.

Trauen Sie sich, machen Sie den ersten Schritt, rufen Sie uns an! Wir machen uns stark für Sie!

Wichtige COVID-19-Information
Auch während der Corona-Pandemie beraten wir Sie gern persönlich. Dazu würden wir Ihre Kontaktdaten notieren, um diese im Bedarfsfall an das zuständige Gesundheitsamt weiterzuleiten, z.B. wenn sich eine unserer Beraterinnen mit dem Corona-Virus infiziert hat (§ 28 Infektionsschutzgesetz). Wenn Sie sich anonym beraten lassen wollen, geht dies im Moment nur telefonisch. Für eine persönliche Beratung rufen Sie uns bitte vorher an und vereinbaren einen Termin. Bitte kommen Sie nur zu uns, wenn Sie keine Erkältungssymptome oder andere Symptome einer COVID-19-Infektion aufweisen.