Für die Öffentlichkeit und für die präventive Arbeit haben wir in den letzten Jahren verschiedene Ausstellungen produziert, die wir gern als Wanderausstellung zum Verleih zur Verfügung stellen.

 

Über die Ausstellung

Informieren, aufklären, aufrufen – das kann ein Plakat. Oder einfach… berühren. Was ermutigt Menschen, gewaltfrei zu leben?
Sich nicht selbst die Schuld geben, sondern erkennen, was mir passiert ist. Die Angst und die Scham abstreifen, sich befreien. Nicht aufgeben. Suchen, was uns stärkt.
Freund*innen, auch Familie. Kunst, Musik. Natur, Bewegung. Arbeit, Ausbildung. Beratung, Begleitung.

Damit haben sich Künstler*innen und Grafikdesigner*innen aus Mecklenburg-Vorpommern im Frühjahr 2020 im Rahmen eines von uns initiierten Wettbewerbs auseinandergesetzt. Aus den besten Arbeiten entstand zunächst die Online-Ausstellung www.starkmachen2020.de, die noch bis 31. Dezember 2021 im Netz zu finden ist. Darauf baut unsere Wanderausstellung „Zivilcourage hilft“ auf - zwölf Plakate (je sechs in den Größen DIN A2 und DIN A3). Die Plakate sind auf Alu-Dibond gezogen, benötigen also keinen Rahmen und sind für alle gängigen Hängesysteme geeignet.

 


Ausstellung ausleihen

Wenn Sie Interesse haben, diese Ausstellung in Ihren Räumen zu zeigen und so zur Auseinandersetzung mit häuslicher Gewalt, Zivilcourage und Unterstützung aufzurufen, wenden Sie sich bitte gern an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir verleihen die Ausstellung kostenfrei, es fallen - so notwendig - lediglich die Versandgebühren für ein Paket in A2-Größe an.

 

2012 entstand anläßlich Frauenhaus Rostock 20+1 diese Fotoausstellung, eine Auseinandersetzung mit der Arbeit des Hauses und den dort lebenden und arbeitenden Frauen. Sie ist das Resultat eines mehrmonatigen Arbeitsprozesses, in dem die Fotografin Annette Brandstäter in Workshops und Interviews mit Frauenhausbewohnerinnen und -mitarbeiterinnen ins Gespräch kam und, basierend aus diesem Austausch, gemeinsam mit dem Frauenhaus Schritt für Schritt die Ausstellung konzipierte.

 Wesentlicher Grundgedanke der Ausstellung und des dazugehörigen Bildbandes ist es, eine grundsätzlich positive Aussage über individuelle Lebenserfahrungen zu treffen - und dadurch auch zum Frauenhaus. Das Frauenhaus als möglicher Ort des Neubeginns, der Veränderung und des „über sich Hinauswachsens“. Es ist ja nicht nur eine Kriseneinrichtung, sondern auch ein Ort, an dem neue Lebensentwürfe geplant und gestaltet werden.


Der Titel SO ODER SO UND ANDERS deutet an, dass es um die Hinterfragung vermeintlicher Stabilitäten und Wahrheiten geht, um die Wesenheit von Identitäten. Das, was wir glauben zu sehen und zu wissen, kann eben auch ganz anders sein. Diese Frauen zeigen, dass sie viel mehr sind als ehemalige Bewohnerinnen des Frauenhauses (oder auch Mitarbeiterinnen), als ehemals von Gewalt betroffene Frauen, als Opfer. Es sind Heldinnen, Heldinnen des Alltags, verletzlich und sanft, sonderbar und eigenwillig, stolz und stark.

Die Projekt-Vision war, den Frauen mehr Raum und Zeit für die Kreation einer „anderen“, einer neuen Wirklichkeit zu schaffen. Nicht die Flucht aus der alten, sondern aktives neu gestalten. Jede Einzelne zu einer Regisseurin ihres eigenen Lebens, ihres eigenen Films zu machen und dadurch auch Vergangenheit und Geschichte umzudeuten, so dass Stolz auf Erreichtes entsteht, und auch Mut, diesen begonnenen Weg weiter zu gehen.


Ausstellung ausleihen

Wenn Sie die Ausstellung ausleihen möchten, wenden Sie sich an unserer Geschäftsstelle.

Die Ausstellung beinhaltet 25 großformatige Fotos in Holzrahmen (23 Bilder A2 hoch und 2 Bilder A1 quer). Die Bilder sind transportfähig verpackt in einer großen Holzkiste (125 kg). Wir haben gute Erfahrungen mit dem Versand per Spedition (2-3 Tage).

Alle weiteren Informationen finden Sie im Ausstellungsvertrag.

Wenn Sie die Ausstellung fest buchen wollen, einfach den Ausstellungsvertrag ausdrucken, ausfüllen und per Post an uns senden (zweifach).

 


Zum Thema Kinder und Häusliche Gewalt haben die Interventionsstellen Rostock und Schwerin im Jahr 2007 zwei Wanderausstellungen produziert:

 

Die Ausstellung Am Rande der Wahrnehmung wurde hauptsächlich zur Information und Sensibilisierung der Berufsgruppen, die mit betroffenen Kindern und Jugendlichen in Kontakt kommen, konzipiert.

Inhalte:

  • Häusliche Gewalt und Folgen für die Betroffenen
  • Wie erleben Kinder die Gewalt?
  • Folgen und Auswirkungen für Kinder
  • Hilfsmöglichkeiten / Interventionsverlauf in der Krisensituation
  • Tätigkeit der Kinder- und Jugendberatung in Fällen häuslicher Gewalt
  • Gesetzliche Schutzmöglichkeiten
  • Zitate von betroffenen Kindern

Die Ausstellung beleuchtet insbesondere die Situation in Mecklenburg-Vorpommern. Sie ist daher für die Ausstellung in anderen Bundesländern ungeeignet.


Die gesamte Ausstellung umfasst 11 Displayständer (Breite: 80 cm x Höhe: 200 cm und 50 cm Standtiefe) die mit bedrucktem Stoff bespannt sind. Transportiert werden die einzelnen Aufsteller in Köchern mit einer Länge von 90 cm und einem Durchmesser von 20 cm.

Hier finden Sie die Ausstellung zur Ansicht.

 

Ausleihbedingungen:
Der Verleih ist kostenlos. Der Hin- und Rücktransport der Ausstellung erfolgt durch die Veranstalter*in.

Dauer und Umfang der Nutzung der Wanderausstellung wird vertraglich mit der Interventionsstelle Schwerin geregelt.

Ansprechpartnerin:
Interventionsstelle Schwerin
0385/ 52 19 05 41
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Hier wohnt Familie Schäfer - Eine Wanderausstellung über häusliche Gewalt für Kinder ab 4 Jahre

 

In Bildergeschichten wird aus Kinderperspektive über Familie Schäfer erzählt, wie Papa Schäfer böse wird und die Kinder die Polizei rufen, weil Mama Schäfer Hilfe braucht.

Die Ausstellung wurde für den Einsatz in Kindergärten und Schulen konzipiert. Durch entsprechend vorbereitete Fachkräfte begleitet, ist die Ausstellung schon für Kinder ab 4 Jahre verständlich. Aber auch für ältere Kinder ist sie als Anregung zu Diskussionen zum Thema geeignet.

 

Hier finden Sie die Ausstellung zur Ansicht.

Und wenn Sie die Ausstellung ausleihen möchten, wenden Sie sich an unserer Geschäftsstelle.

 

Hinweise:

Bitte beachten Sie, dass minderjährige Besucher*innen die Ausstellung nur in Begleitung Erwachsener besuchen dürfen, die zum Thema der Ausstellung geschult wurden. Die Interventionsstellen gegen häusliche Gewalt & Stalking in M-V bieten dazu extra Seminare an. Im Ausstellungsvertrag finden Sie eine Ansprechpartnerin in Ihrer Region, mit der Sie Inhalt, Termin, Dauer und evtl. Kosten des Seminars vereinbaren können.

Außerdem: Diese Ausstellung enthält einen Adressteil mit Unterstützungseinrichtungen in M-V und ist für Ausstellungen in unserem Bundesland kostenfrei, da sie vom Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung M-V gefördert wurde.

Da wir auch Anfragen aus dem gesamten Bundesgebiet erhalten, wurde speziell für Interessierte außerhalb von M-V eine zweite Ausstellung produziert. Sie enthält einen neutralen Adressteil mit Platz für eigene Kontaktdaten und ist kostenpflichtig (erste Woche 150 € / jede weitere 50 €).