HALTestelle – Frühzeitig Grenzen stärken

Hier kannst Du direkt für die HALTestelle spenden.

 

Die HALTestelle ist ein spezialisiertes Beratungsangebot zum Thema sexuell grenzverletzendes Verhalten von Kindern.

Ziel des Projektes ist die Reduzierung dieses Verhaltens. Frühzeitig sollen Gewaltkreisläufe durchbrochen und Kinder vor Erreichen der Strafmündigkeit zu einem gewaltfreien Verhalten und einer gesunden psychosexuellen Lebensweise befähigt werden.

Seit September 2022 arbeitet ein multiprofessionelles Team an diesem Angebot – zunächst befristet bis Dezember 2026.

 

Früh intervenieren, bevor sich Muster verfestigen

Kinder, die sexuell grenzverletzendes Verhalten zeigen, handeln häufig aus eigenen Ohnmachtserfahrungen, Belastungen oder Traumatisierungen heraus. Sie brauchen klare Grenzen, Orientierung und Unterstützung – nicht Stigmatisierung.

Für das Erlernen alternativer Verhaltensweisen bieten wir einen geschützten Rahmen, der individuelle Problemlagen berücksichtigt und Entwicklung ermöglicht.

Gleichzeitig steht die HALTestelle Institutionen beratend zur Seite, um in Fällen sexueller Übergriffe unter Kindern wirksam zu intervenieren und präventiv zu handeln. Pädagog*innen sowie Eltern werden gestärkt, Kinder konstruktiv bei einer Verhaltensänderung zu begleiten. 

 

Warum wir einen Eigenanteil finanzieren müssen

Die HALTestelle wird zu 90 % von der AKTION MENSCH gefördert. Die verbleibenden 10 % der Projektkosten müssen wir als Träger selbst aufbringen. Die Förderung ist bis Dezember 2026 befristet, da es sich um ein Modellprojekt handelt. Ziel ist es, das spezialisierte Beratungsangebot zu erproben und strukturell zu verankern. Damit die Arbeit bis zum Ende der Förderphase gesichert ist und Perspektiven über 2026 hinaus entwickelt werden können, müssen wir den Eigenanteil vollständig finanzieren.

Dieser Eigenanteil ist Voraussetzung für die Förderung und damit für die Umsetzung des gesamten Projektes. Ohne diese Mittel kann das spezialisierte Beratungsangebot nicht im erforderlichen Umfang fortgeführt werden.

Bis zum Jahresende 2026 benötigen wir insgesamt 47.317,41 €, um den Eigenanteil vollständig zu sichern.
Zum 31.12.2025 konnten wir bereits 32.605,00 € an Spenden sammeln. Es fehlt jedoch noch ein wesentlicher Betrag.

 

Finanzierung bis Ende 2026 sichern

Das Projekt ist derzeit bis Dezember 2026 angelegt. Unser Ziel ist es, die Finanzierungslücke bis dahin zu schließen und die präventive Arbeit langfristig zu stabilisieren.

 

Jetzt Prävention stärken

Mit Deiner Spende trägst Du dazu bei, Gewaltkreisläufe frühzeitig zu unterbrechen und Kinder auf dem Weg zu einem gewaltfreien Verhalten zu begleiten.


Hier kannst Du direkt für die HALTestelle spenden.

Ehrenamt stärkt Gewaltschutz

Hier kannst Du direkt für das Netzwerk Ehrenamt spenden.

 

Seit 2021 gibt es bei STARK MACHEN e.V. ein wachsendes Netzwerk von Ehrenamtlichen. Aktuell engagieren sich stabil 45 Menschen, die unsere professionelle Beratungs- und Schutzarbeit ergänzen. Sie unterstützen Frauen* und Kinder ganz konkret im Alltag – zusätzlich zu unseren Fachkräften.

Koordiniert wird das Netzwerk von unserer Ehrenamtskoordinatorin Henriette Kesselring, die Auswahlgespräche führt, Schulungen organisiert, Einsätze koordiniert und die Qualität sowie Verlässlichkeit des Engagements sicherstellt.

 

Konkrete Unterstützung im Alltag

Ehrenamtliche helfen unter anderem durch:

  • Umzugshilfe beim Einzug in eine neue Wohnung

  • Bewegungsangebote für Frauen und Kinder im Frauenhaus

  • „Walk & Talk“ – gemeinsame Spaziergänge und alltagspraktisches Deutsch

  • Kinderbetreuung während Beratungsgesprächen

Sie entlasten, stärken Selbstständigkeit und schaffen soziale Anbindung. Gleichzeitig wirken sie als Botschafter*innen für ein gewaltfreies, selbstbestimmtes Leben.

 

Warum Engagement Struktur braucht

Das Netzwerk Ehrenamt wurde durch eine Projektförderung der Aktion Mensch (2020–2027) aufgebaut, die 90 % der Projektkosten trägt. Die verbleibenden 10 % Eigenanteil – insgesamt 35.000 € – müssen wir selbst aufbringen.

Bis zum 31.12.2025 konnten wir bereits 12.776,91 € an Spenden sammeln. Doch um das Netzwerk stabil zu halten und weiterzuentwickeln, braucht es kontinuierliche Finanzierung.

Ehrenamt funktioniert nicht von allein. Es braucht professionelle Koordination, Qualifizierung, Begleitung und verlässliche Strukturen.

 

Über 2027 hinaus absichern

Unser Ziel ist es, das Netzwerk langfristig finanziell abzusichern, auch nach dem Auslaufen der Projektförderung. Dafür müssen wir jetzt vorsorgen.

 

Jetzt zivilgesellschaftliches Engagement stärken

Mit Deiner Spende hilfst Du, ehrenamtliches Engagement im Gewaltschutz dauerhaft zu sichern.


Hier kannst Du direkt für das Netzwerk Ehrenamt spenden.

Sichere Räume in Stralsund

Hier kannst Du direkt für sichere Beratungsräume in Stralsund spenden.

Ein sicherer Ort für den ersten Schritt

Beratung für Betroffene von häuslicher Gewalt braucht Räume, die Sicherheit geben, Ruhe und Freundlichkeit ausstrahlen. Sie sollten hell, gut erreichbar und barrierearm sein, damit alle sie betreten können.

Seit April 2023 können wir genau das in Stralsund bieten: Die Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt und Stalking sowie die Beratungsstelle BeLa sind in größere, helle und barrierearme Räume in der Semlower Straße umgezogen. Zuvor arbeiteten wir viele Jahre in dunklen, beengten Souterrainräumen mit zahlreichen Barrieren – mehr war mit den öffentlichen Mitteln nicht möglich.

 

Räume, die Schutz ermöglichen

Die neuen Beratungsräume schaffen eine Atmosphäre, in der Betroffene zur Ruhe kommen und offen sprechen können. Sie sind besser erreichbar und ermöglichen diskrete, professionelle Beratung unter angemessenen Bedingungen.

Für viele Frauen ist der erste Schritt in eine Beratungsstelle mit Angst, Unsicherheit und Scham verbunden. Die räumlichen Bedingungen entscheiden mit darüber, ob dieser Schritt gelingt.

 

Warum die Miete nicht gedeckt ist

Die öffentlichen Fördergelder vom Land Mecklenburg-Vorpommern und vom Landkreis Vorpommern-Rügen sichern unsere fachliche Arbeit, decken jedoch die tatsächlichen Mietkosten nicht vollständig ab.

Die monatliche Miete beträgt 1.450 €. Davon fehlen uns jeden Monat 770 €, die nicht refinanziert sind.

Dank Ihrer Unterstützung haben wir unser Spendenziel 2025 in Höhe von 8.500 € erreicht. Doch die Mietlücke besteht weiterhin, auch 2026 und in den kommenden Jahren. Ohne zusätzliche Spenden entsteht eine dauerhafte Finanzierungslücke.

 

Monat für Monat abgesichert

Um die Räume langfristig halten zu können, benötigen wir fortlaufend Unterstützung zur Deckung der monatlich fehlenden 770 €.

 

Jetzt sichere Räume erhalten

Mit Deiner Spende sicherst Du einen geschützten Ort für Betroffene häuslicher Gewalt im Landkreis Vorpommern-Rügen.


Hier kannst Du direkt für sichere Beratungsräume in Stralsund spenden.

Unser Sozialfond

Hier kannst Du direkt für den Sozialfond spenden.

Wenn schnelle Hilfe entscheidet

Anlässlich unseres 25-jährigen Vereinsjubiläums im Jahr 2015 haben wir mit 2.569,71 € Spenden unseren Sozialfond gegründet. Er ermöglicht schnelle und unbürokratische Unterstützung für Klient*innen, die durch Gewalt, Trennung oder Krisen in akute finanzielle Not geraten sind. Der Fonds ergänzt unsere professionelle Beratung dort, wo staatliche Hilfen zu spät greifen oder nicht ausreichen.

 

Unbürokratische Unterstützung in akuten Notlagen

Der Sozialfonds hilft genau dann, wenn kurzfristig Geld fehlt: für die Ausstattung einer neuen Wohnung, Anwaltsgebühren, Reisekosten, Tierarztrechnungen oder eine akute Lebensmittelversorgung.

Die Zuwendungen liegen zwischen 20 € und 500 €. Bei höheren Bedarfen vergeben wir Darlehen, die in der Regel in kleinen Raten zurückgezahlt werden. So bleibt das Geld im Kreislauf und kann mehrfach helfen.

Allein im Jahr 2025 konnten wir 41 Menschen unterstützen:

  • 300 € für die Versorgung eines Kindes nach einer Trennung,

  • 30 € Fahrtkosten zur Beratungsstelle,

  • 300 € für einen notwendigen Umzug,

  • 400 € für Arbeitskleidung und einen Drucker,

  • 200 € für Nebenkosten einer Mutter-Kind-Kur,

  • 1.700 € Darlehen für eine dringend benötigte Küche.

Warum der Fonds auf Spenden angewiesen ist

Der Sozialfonds speist sich ausschließlich aus Spenden und Rückzahlungen von Darlehen. Wir können nur so viel auszahlen, wie zuvor eingegangen ist.

Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt: Der Bedarf ist hoch und die Auszahlungen übersteigen teilweise die neu eingehenden Spenden. Um weiterhin flexibel und sofort helfen zu können, müssen wir den Fonds regelmäßig auffüllen.

 

Damit wir jederzeit handlungsfähig bleiben

Es gibt kein festes Enddatum – akute Notlagen entstehen das ganze Jahr über. Jede Spende stärkt unsere Möglichkeit, schnell und ohne bürokratische Hürden zu reagieren.

 

Jetzt direkte Hilfe möglich machen

Mit Deiner Spende sorgst Du dafür, dass Menschen in Krisensituationen unmittelbar Unterstützung erhalten.


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Wohnen & Leben nach der Gewalt

Hier kannst Du direkt an WoLena spenden.

Eigener Wohnraum schützt vor Gewalt

Ein Zuhause bedeutet Sicherheit, Stabilität und die Chance auf einen Neuanfang.
Mit WoLena unterstützen wir in Rostock gewaltbetroffene Frauen* und ihre Kinder beim Neustart in ein selbstbestimmtes Leben – insbesondere bei der Wohnungssuche, beim Umzug, bei Renovierungen und beim Ankommen im neuen Umfeld. Das Angebot richtet sich an Frauen*, die aktuell im Rostocker Frauenhaus leben oder Klient*innen unserer Beratungsstelle BeLa sind.
WoLena ist ein spezialisiertes, ergänzendes Projekt mit dem Schwerpunkt auf Wohnraumvermittlung und praktischer Umzugshilfe.


Der Weg in die eigene Wohnung

WoLena begleitet Frauen* in der sensiblen Übergangsphase nach der Gewalt. Wir unterstützen bei der Suche nach geeignetem und bezahlbarem Wohnraum in Rostock und Umgebung, koordinieren Umzüge und helfen dabei, eine neue Wohnung bewohnbar zu machen.
Unser Ziel ist es, zu verhindern, dass Frauen* aus Mangel an Wohnraum in gewaltgeprägte Beziehungen zurückkehren, in diesen verbleiben oder wohnungslos werden. Ein sicherer Mietvertrag bedeutet Stabilität für die Frauen* und für ihre Kinder.
Damit das gelingt, arbeiten wir auch mit Wohnungsunternehmen, privaten Vermieter*innen und Handwerksbetrieben zusammen.


Warum wir einen Eigenanteil finanzieren müssen

Das Projekt wird im Zeitraum 2025–2030 zu 90 % durch die AKTION MENSCH gefördert. Für die verbleibenden 10 % Eigenanteil sind wir als Träger auf Spenden angewiesen.
Dieser Eigenanteil ist Voraussetzung dafür, dass die Förderung bewilligt und die Arbeit umgesetzt werden kann. Ohne diese Mittel könnten wir das Projekt nicht in vollem Umfang realisieren. Es geht dabei nicht um Zusatzangebote, sondern um die Absicherung eines zentralen Bausteins im Gewaltschutz.


Unser Finanzierungsbedarf bis 2030

Für den Eigenanteil benötigen wir bis März 2030 insgesamt 44.429,85 €.
Bis zum 31.12.2025 konnten wir dank vieler Unterstützer*innen bereits 18.081,81 € sammeln – dafür danken wir herzlich.


Jetzt sicheren Wohnraum möglich machen

Mit Deiner Spende trägst Du konkret dazu bei, dass Frauen* und Kinder nach Gewalterfahrungen in eine eigene, sichere Wohnung ziehen können.


Hier kannst Du direkt an WoLena spenden.