15.11.2022

 

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Interventionsstellen gegen häusliche Gewalt und Stalking hat angesichts eines Femizides in Barth einen Offenen Brief an die Justizministerin unseres Bundeslandes, Jacqueline Bernhardt, gesandt. Die Interventionsstellen konstatieren eine unzureichende personelle und finanzielle Ausstattung und fordern mit Verweis auf die Istanbulkonvention, dringend das Hilfesystem zur Beratung und zum Schutz der Betroffenen von häuslicher Gewalt, Stalking, sexualisierter Gewalt und Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung und Zwangsverheiratung endlich angemessen personell und finanziell auszustatten. Das schließe in jedem Fall ebenfalls die Kosten für professionelle Sprachmittlung ein. STARK MACHEN e.V. als Träger der Interventionsstellen Rostock und Stralsund schließt sich dem Offenen Brief an.

 

01.11.2022

 

Am 12. Oktober 2022 kam es in Barth zu einem Femizid. Von einem Femizid spricht man bei tödlich endender Partnerschaftsgewalt. Das betrifft auch Morde an Ex-Partnerinnen. In Barth wurde eine 38jährige Frau von ihrem Ehemann erstochen. Seitdem ermittelt die Staatsanwaltschaft Stralsund. Die beiden Kinder des Paares  wurden nach der Tat psychologisch betreut.

 

„Wir kannten die Frau nicht.“ sagt Anne Leddin, Leiterin der Stralsunder Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt und Stalking.

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